NERINGOS SKULPTŪROS_DE

9. DAS BAS-RELIEF „DIE POSTKUTSCHE“ Dieses Kunstwerk aus Metallplastik wurde im Auftrag der Litauischen Post angefertigt, um an die Geschichte der Post zu erinnern. Die von Pferden gezogene Postkutsche auf dem Bas-Relief erinnert an den Postweg, der vom 17. bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts über die Kurische Nehrung verlief und Westeuropa und Mitteleuropa mit dem Baltikum verband. Das Bas-Relief ziert die Fassade des Postgebäudes (Taikos-Straße 13 in Nida). 10. SKULPTUR ZUM ANDENKEN AN G. D. KUWERT, DEN FORSTMEISTER NERINGAS Die drei Meter hohe Skulptur steht in der zentralen Grünanlage von Nida. Das Thema der Skulptur ist nicht zufällig, da es mit der Geschichte der Siedlungen der Kurischen Nehrung und der Aufforstung der Dünen verbunden ist. Die monumentale Skulptur mit Pflanzenmotiven stellt Grabstelen dar und erinnert so an die Weltanschauung der hiesigen Menschen und steht deren Ästhetik sehr nah. 11. SKULPTUR „NERINGA“ Diese Skulptur wurde der Stadt geschenkt und zeitweilig in der Grünanlage aufgestellt, bis der passende Platz für sie gefunden wurde, doch von dort nicht mehr entfernt. Im Frühling 2014 wurde die zentrale Grünanlage von Nida abschließend gestaltet und die Skulptur wurde zur Dominante der Komposition. Das einige Meter hohe Kunstwerk aus Bronze stellt eine Frau dar, die in den Wellen des Meeres badet und trägt den Namen Neringa. So wird die Riesin Neringa aus der Sage über die Entstehung der Kurischen Nehrung dargestellt. 12. SKULPTUR ZUM ANDENKEN AN VYTAUTAS KERNAGIS Diese Skulptur wurde zum Andenken an den Initiator der gesungenen Poesie in Litauen, Sänger und Liedermacher Vytautas Kernagis geschaffen. Der Bildhauer hat V. Kernagis in Lebensgröße mit seinem wichtigsten Attribut, der Gitarre, dargestellt. Jeder kann sich neben den Maestro auf die Bank setzten und ein Foto machen. Die Skulptur von V. Kernagis steht zentral in Nida, am Haff. Neben der Skulptur findet sich der sogenannte „Platz der Barden“ mit einem Minikonzertplatz. 13. ENSEMBLE „JŪRATĖ UND KASTYTIS“ Diese Kupferskulptur stellt die Liebesszene der aus der Sage bekannten Göttin Jūratė und des Fischers Kastytis dar. Die Skulptur wurde im Auftrag des ehemaligen Erholungszentrums „Jūratė“ errichtet und in der Grünanlage mit Wasserbecken des Innenhofs aufgestellt (Pamario-Straße 3 in Nida). 14. SKULPTUR „ERHOLUNG“ Im Zentrum von Nida, auf der Grünanlage an der Kunstschule (Pamario-Straße 4 in Nida) steht die Bronzeskulptur „Erholung“, die eine sich am Strand erholende Frau darstellt. Ihr träumerischer Blick ist auf den Springbrunnen gerichtet. Dies ist der einzige tätige Springbrunnen auf der Nehrung. Er wurde im Jahre 2014 restauriert. 9. Das Bas-Relief von Eduardas Jonušas wurde 1977 eingeweiht. 10. Die Skulptur von Stanislovas Bartkevičius wurde 1972 eingeweiht. 11. Im Jahre 2013 wurde die Bronze von Juozas Ruzgas aufgestellt. 12. Figur von Romualdas Kvintas aus dem Jahr 2009. 13. Die Skulptur von Eduardas Jonušas wurde im Jahr 1984 errichtet. 14. Die Brunnenskulptur von Juozas Ruzgas wurde 1962 erstellt. 15. Die Skulptur von Eduardas Jonušas wurde im Jahr 1974 errichtet. 16. Wurde im Jahre 1864 erstellt. 15. SKULPTUR „DIE VIER WINDE“ Die Skulptur aus geklebtem Eichenmassivholz steht am Eingang zum Kaffee „Senas žvejas“ (Alter Fischer, Nida- Smiltynė-Weg 8 in Nida). Diese Skulptur betont die außergewöhnlichen Lebensbedingungen auf der Kurischen Nehrung und die Abhängigkeit der hiesigen Fischer von den Naturgewalten. 16. DENKMAL FÜR G. D. KUWERT Auf dem Friedhof der Forstleute in Nida, an der Kreuzung des Nida-Smiltynė-Wegs und der G.-D.-Kuverto-Straße steht ein im Jahr 1964 errichtetes Denkmal für Georg David Kuwert, der im Jahr 1825 damit begann, die Düne mit Kiefern zu bepflanzen. Derart bewies er mit seinen Arbeiten, dass es möglich ist, die Gewalt des Sandgestöbers zu stoppen. G. D. Kuwert verstarb im Jahr 1856. Die dankbaren damaligen Einwohner der Nehrung haben ihm neben seinem Vater Gottlieb David Kuwert beerdigt. Mit den gespendeten Geldmitteln wurde ein Denkmal gegossen. Auf dem Postament steht die Amphore, die symbolisch für das Wasser steht, mit dem die Bäume gegossen werden. In Preila: 17. DENKMAL FÜR GINTARAS PAULIONIS In Preila, am Meeresstrand, bei der zentralen Rettungsstation, steht ein Steindenkmal in Form eines Ruders zum Gedenken an den Reisenden Gintaras Paulionis. Der tobende Sturm und die tosenden Wellen der Ostsee hinderten den unermüdlichen Reisenden, eine bemerkenswerte patriotische Reise zu Ehren Litauens erfolgreich zu beenden. Während dieser Reise ruderte er mit einem von ihm gebauten Ruderboot bis Kopenhagen, während der Rückreise ging er jedoch in den Brandungswellen an der Küste vor Preila unter. In Pervalka: 18. DENKMAL FÜR LUDWIG RHESA Zum 200. Geburtstag von Ludwig Rhesa hat der Bildhauer E. Jonušas die sieben Meter hohe Skulptur aus Eiche geschaffen, die L. Rhesa darstellt. Die Skulptur steht in der Nähe von Pervalka auf der Skirpsto-Düne. Auf dem Eichendenkmal sind Zeilen aus L. Rhesas Gedicht „Das versunkene Dorf“ eingeschnitzt. Das Denkmal wurde als eines der besten Holzkunstwerke von E. Jonušas gewertet, weil diese Portrait-Komposition L. Rhesa getreu abbildet. 19. BETSÄULE ZUM ANDENKEN AN DAS DORF KARWAITEN Am Fuße des Karwaiten-Berges steht eine Eichenbetsäule zum Andenken an die Tragödie des von der Düne verschluckten Dorfes Karwaiten. Die Säule zum Gedenken steht am Haff, auf der östlichen Seite des Fahrradweges von Preila nach Pervalka. Auf der Betsäule sind die Wörter eingeschnitzt: „Im Jahre 1776 wurde im Dorf Karwaiten der Dichter Ludwig Rhesa geboren, der die litauischen Volkslieder (Dainos) sammelte und bekannt machte. Im Jahre 1797 wurde dieses Dorf vom Sand verweht.“ 17. 1996 errichtetes Denkmal, gestaltet von Julius Narušis. 18. 1975 aufgestelltes, von Eduardas Jonušas gestaltetes Denkmal. 19. 1976 errichtete geschnitzte Betsäule von Eduardas Jonušas. 20. 1990 aufgestellte Skulptur von Kazys Bimba. 21. Im Jahre 1994 errichtete Stele von Artūras Sakalauskas. 22. 2017 errichtetes Denkmal von Kęstutis Musteikis. 23. Der Skulpturenpark wurde im Jahr 1999 errichtet. 24. Wurde im Jahre 1981 nach Plänen des Bildhauers Steponas Šarapovas und des Architekten Algimantas Nasvytis gestaltet. 20. SKULPTUR „FRAU MIT KREUZ“ Diese Holzskulptur steht auf dem alten Friedhof von Pervalka, um den Ort der ewigen Ruhe zu kennzeichnen. Die Skulptur stellt eine Frau mit nach oben ausgestreckten Armen dar. In den Händen trägt sie eine kleine Kapelle mit einem Kreuz darauf – Zeichen des Glaubens und der Hoffnung. In Juodkrantė: 21. DENKMAL FÜR LUDWIG RHESA Im Zentrum von Juodkrantė, nicht weit vom Rhesa-Kulturzentrum (L.-Rhesa-Straße 88, Juodkrantė) befindet sich ein Denkmal für eine herausragende Persönlichkeit der Kurischen Nehrung: Ludwig Rhesa, Professor der Universität Königsberg, Dichter und Sammler der Volksdichtung, wie auch Herausgeber von Sagen und der „Metai“ (Gedichtzyklus „Die Jahreszeiten“) von K. Donelaitis. 22. DENKMAL FÜR ADALBERT BEZZENBERGER In Juodkrantė, neben dem Ferienheim „Kuršių kiemas“ („Kurendorf“, Miško-Straße 11 in Juodkrantė) wurde ein Denkmal für den berühmten deutschen Archäologen, Ethnographen, Sprachwissenschaftler und Baltisten, Professor Adalbert Bezzenberger von der Universität Königsberg errichtet. 23. STEINSKULPTURENPARK „ERDE UND WASSER“ Im Jahre 1995 begann man in Juodkrantė, die 2400 Meter lange Strandpromenade parallel zur Rhesa-Straße zu bauen. Während der Gestaltung entstand die Idee, eine Skulpturenausstellung zu integrieren. Sie wurden im Verlauf des internationalen Symposiums der Bildhauer „Erde und Wasser“ in den Jahren 1997-1999 geschaffen. Die Ausstellung vereint 31 Skulpturen von Künstlern aus Litauen, Großbritannien, Schweden, Finnland, Dänemark, Ungarn und Mauritius. Die Kunstwerke sind auf eine Strecke von 800 Metern verteilt. 24. HOLZSKULPTUREN AUF DEM „HEXENBERG“ Auf dem 42 Meter hohen Hexenberg (früher auch Johannesberg und Evaberg genannt) wurde in den alten Zeiten das Johannesfest gefeiert. Damals kamen die Chorsänger und die Musiker mit Segelbooten, Dampfbooten aus Tilsit, Ruß und Klaipėda (Memel) über das Kurische Haff und amüsierten sich in der kürzesten Nacht des Jahres, und suchten nach der Blüte des echten Wurmfarns. Die in den Sommern 1979-1981 nach Juodkrantė gekommenen Volkskünstler und Holzschnitzer schufen mehr als 80 Skulpturen, welche die Motive und Helden der litauischen Volksmärchen und Sagen verkörpern. Besonders zahlreich sind Hexen und Teufel. Zur Freude der kleinen Besucher sind am Fuße des Berges Schaukeln und Kletterkonstruktionen aufgebaut.

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