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WILLKOMMEN IM LAND DES SANDES! WIR LADEN SIE EIN, EINE EINDRUCKSVOLLE BEKANNTSCHAFT MIT DEN DÜNEN DER KURISCHEN NEHRUNG ZU MACHEN. WENN SIE SICH FÜR DIESE WANDERUNG ENTSCHEIDEN, LERNEN SIE UNTERSCHIEDLICHE DÜNENARTEN KENNEN. BESUCHEN SIE EBEN DIE PUNKTE IN DEN DÜNEN, WO DIE UNTERSCHIEDE AM OFFENSICHTLICHSTEN SIND. DIE PARABELDÜNEN – DER URWALD VON JUODKRANTĖ Das größte vom Wald bedeckte Massiv der Parabeldünen können Sie in Juodkrantė sehen. VomWesten umringen diese Dünen die ganze Siedlung, aber für die Besucher ist eben der Teil des Urwaldes besonders interessant, wo die Exposition der Holzskulpturen ,,der Hexenberg’’ (lit. „Raganų kalnas“) eingerichtet ist. Die Parabeldünen sind ein Element der alten (uralten) Landschaft der Kurischen Nehrung. Vor 5 Tausend Jahren, als die Kurische Nehrung entstand, im westlichen Teil des Festlandes, wo der Sand vom Wind verweht wurde, entwickelten sich allmählich kleine Dünen, die am Anfang ziemlich niedrig waren. Als die kleinen Wasserrinnen entstanden, hat der Wind die Erdhügel – die künftigen Dünen - immer tiefer ins Festland nach Osten gerückt, indem sie sich in ein hufeisenförmiges Dünenmassiv verwandelten. Deswegen heißen sie Parabeldünen. Diese Dünen waren anfangs 30-50 m hoch. Aber im 16-18 Jh., als man die Wälder massiv abzuholzen begann, hat der Wind den Sand wieder in Bewegung gesetzt und so wurden die Parabeldünen an vielen Stellen vernichtet. DIE GRAUEN DÜNEN – EINE MARSCHROUTE IM NATURSCHUTZGEBIET NAGLIAI Wir schlagen Ihnen vor, die Bekanntschaft mit den Grauen Dünen (anders - den Toten Dünen) von dem 32 km der Straße Smiltynė – Nida zu beginnen, wo der Fußweg eingerichtet ist. Dieser Fußweg erstreckt sich ostwärts ca. 1 km und macht die Besucher mit dem Land der Toten Dünen, die in Europa ganz selten zu treffen sind, bekannt. An den Stellen des Strandes, die vom scharfen Meereswind geschützt sind, sind die Dünen vom bunten Teppich der Pflanzenwelt bedeckt. Hier wachsen Flechten, Moose, feine queckenartige Pflanzen und bilden zusammen stabile Sandpflanz- engemeinden. Hier gibt es gute Bedingungen für seltene Insektenarten. Hier kann man den Brachpieper treffen. Wenn man auf das Panorama der Toten Dünen schaut, bekommt man den Eindruck, dass sie vom hellgrauen Samtteppich bedeckt sind. Diesen Eindruck verursachen die queckenartigen Pflanzen, die in diesem Areal dominieren (das Gewöhnliche Silbergras, das Blaugrünes Schillergras, die Sand- Segge, der Dünen-(Schaf) - Schwingel). Es gibt insgesamt mehr als 20 Arten davon. Diese Pflanzen bilden eine Art Gewebe, das den Sand vom Wind schützt und festhält. Das Naturschutzgebiet Nagliai ist ein Territorium, das ausschließlich für die wissen- schaftlichen Ziele bestimmt ist. Hier ist jede Tätigkeit der Menschen verboten, die dem wirtschaftlichen Nutzen dienen würde. Die Besucher dürfen nur die Wege benutzen, die für sie markiert sind. DER SCHUTZHÜGEL – DER STRAND VON PREILA Jedes Mal, wenn man auf der Kurischen Nehrung das Meer erreichen will, soll man den Erdhügel besteigen, der sich hier erstreckt. Er liegt den ganzen Strand entlang, ist 3-4 Meter hoch, an manchen Stellen erreicht bis 14 m und wird 70-150 m breit. Dieser Erdhügel hat verschiedene Namen: die Vorderdüne, der Schutzwall, der Schutzerdhügel. Diesen Hügel begannen vor 200 Jahren Menschen zu schütten, dann haben auch der Wind, das Meer und der Sand ihnen geholfen. Ein Wissen- schaftler dänischer Herkunft Soren Bjorn begann 1805 – 1811 die Arbeiten am Bauen des Schutzhügels. Der Hügel entstand in Etappen. Im Frühling in Abstand von ca. 50-60 m und 2 m voneinander entfernt demMeeresufer entlang baute man zwei Reihen des Schutzzaunes aus dickeren Ästen und Pfeilen. Als sie in zwei – drei Wochen vom Wind verweht wurden, baute man auf den neu gebildeten Hügeln wieder zwei Reihen Schutzzäune, die genauso hoch wie vorher waren, damit der Hügel noch höher wäre. Als der Hügel die Höhe von 1,5 m erreichte, wurde er im Herbst von Pflanzen befestigt, die gut im Sand wachsen. Die Pflanzen wurden in senkrechten Linien angebaut, die kleine Quadrate bildeten, den Hügel aufwärts immer dichter, damit der Wind den Sand nicht verweht. Der östliche Hang des Hügels wurde noch mit kleinen Rutenzäunen befestigt. Der Dünenhügel erstreckt sich den ganzen Meeresstrand entlang (etwa 100 km) und erfüllt bis heutzutage seine Funktion - er hält den vom Meer ausgeschütteten Sand auf und lässt ihn nicht tiefer auf die Nehrung zu rutschen. Die Direktion des Nationalparks der Kurischen Nehrung führt die ständige Aufsicht des Dünenhügels durch und, wenn es notwendig ist, organisiert entsprechende Arbeiten. Im Frühling wird der westliche Hang des Hügels profiliert und ebenmäßig mit den Ruten bedeckt, die den Sand aufhalten und anhäufen. Der Sandhügel bei Preila bewundert nicht nur durch seine Entstehungsgeschichte, sondern auch durch die Pflanzenwelt – nah zum Boden werden die Dünen durch die Kartoffel-Rose verziert. Das niedrige Gebüsch liegt wie ein Teppich ausgebreitet. Diese Pflanze, die für Litauen nicht typisch ist, haben die Förster nicht zufällig gewählt. Das niedrige Dorngestrüpp kann sich sehr gut gegen starkes Windwehen schützen. Den ganzen Sommer ziehen das Auge und die Nase der Besucher die großen wunderschönen rosaroten vom Weiten duftenden Blüten an. Im Herbst werden die Äste von roten Beeren geschmückt. KULTUR – UND TOURISMUSINFOR- MATIONSZENTRUM „AGILA“ NIDA http://visitneringa.com info@visitneringa.lt

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