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Beim Fahren werden Sie von der Sonne, dem Wind und der Gesundheit begleitet. Neugier ist auch ein guter Reisepartner. Entdecken und Verstehen ist genauso wertvoll wie Bewegung und Aktivität. Mit dem Fahrrad durch die Kurische Nehrung unterwegs werden Sie die Siedlungen und die Vielfalt der Sehenswürdigkeiten kennen lernen und die Erinnerungen sammeln. Sie können die Tour sowohl von Nida als auch von Smiltyne aus beginnen oder von Juodkrante, Preila oder Pervalka in eine oder andere Richtung fahren. Die Länge der gesamten Fahrradroute beträgt 52 km. Entfernungen zwischen den Siedlungen: Smiltynė - Juodkrantė - 21 km, Juodkrantė - Pervalka - 16,5 km., Pervalka - Preila - 5,5 km., Preila - Nida - 9 km. Der asphaltierte Radwanderweg ist verkehrsfrei und nicht kompliziert, es gibt keine erheblichen Höhenunterschiede. Für Radfahrer sind Aufenthalts- und Erholungsplätze eingerichtet. An den Stränden der Siedlungen können Sie in der Ostsee baden. Wir wünschen Ihnen eine eindrucksvolle und interessante Radwanderung durch die Kurische Nehrung! Das litauische Meeresmuseum und das Delphinarium befinden sich im historischen Fort – in der alten Befestigungsanlage der Kurischen Nehrung. Eines der meistbesuchten Museen in Litauen lädt Sie ein, die geheimnisvolle Welt der Gewässer kennenzulernen und die ständig bereicherten und sorgfältig gepflegten Ausstellungen zu besichtigen. Der Dünenkamm , der sich entlang der gesamten Ostseeküste der Kurischen Nehrung erstreckt, erfüllt seine ursprüngliche Hauptfunktion - er dient zum Schutz der Nehrung gegen Sanderosion: der Sand aus der Ostsee soll am Dünenkamm bleiben. Der Aussichtsplatz auf der Meškos-galva- Düne , mehr als 35 m hoch, bietet einen beeindruckenden Blick auf die Stadt Klaipeda, das andere Ufer des Kurischen Haffs, auf die Ostsee und auf die Landschaft, die nach dem großen Waldbrand 2006 wieder grün wird. Schallfalle ist ein Gerät, das im alten Wald von Juodkrante zum Verstärken der Umgebungsgeräusche gebaut wurde. Sie können in die Falle eintreten oder Ihr Ohr an die schmale Öffnung der Schallfalle anbringen und so die “eingefangenen” Geräusche hören und die Umgebung des alten Waldes genießen. Der dendrologische Pfad ist etwa 1600 Meter lang und führt durch den einzigartigen alten Wald von Juodkrante. An besonders schönen Waldstellen stehen Bänke. Der Leuchtturm Juodkrante wurde 1953 auf dem 53 Meter hohen Hexenberg (früher Blocksberg) erbaut. Der rechteckige Leuchtturm ist aus Metall, der untere Teil ist filigran und der obere Teil ist mit hellen Dielen bedeckt. Die Turmhöhe beträgt 20 Meter. Die Bernsteinbucht ist ein künstlich geformter Hafen in einer Bucht des Kurischen Haffs, wo in der zweiten Hälfte des 19. Jh. ein Bernsteingewinnungsunternehmen den Bernstein direkt aus dem Haff in der Nähe von Juodkrante gewonnen hat. Heutzutage ist die Bucht durch Schilfrohrskulpturen bekannt, die am Anfang des Sommers erstellt und im Herbst am Tag der Tagundnachtgleiche entzündet werden. Im Liudvikas-Rėza-Kulturzentrum findet eine ständige historische Ausstellung zu Themen der Geschichte von Juodkrante und Martynas Liudvikas Rėza (Martin Ludwig Rhesa) – der berühmten Persönlichkeit der Region – statt. Hier werden regelmäßig Ausstellungen litauischer und ausländischer Künstler, verschiedene Veranstaltungen und Feiern organisiert. Der Steinskulpturenpark “Erde und Wasser” liegt am Haffufer in Juodkrante und ist2,4km lang.Hierwerden31SkulpturenausSteinvon litauischenundausländischen Bildhauern ausgestellt. Die Ausstellung der Holzskulpturen „Hexenberg“ wurde 1979–1981 auf dem Kamm der parabolischen Düne errichtet. 80 Skulpturen sind dem Bergweg entlang aufgestellt und stellen Gestalten der litauischen Märchenwelt dar. Das ist die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Juodkrante. Evangelisch-lutherische Kirche von Juodkrante wurde 1885 an der Stelle der verbrannten alten Kirche nach dem Plan des berühmten Architekten Friedrich August Stüler erbaut. In der neugotischen Kirche aus roten Backsteinen finden lutherische und katholische Gottesdienste und verschiedene Veranstaltungen statt. Während der Sommersaison werden in der Pamarys-Galerie des Litauischen Kunstmuseums Ausstellungen für angewandte und bildende Kunst und Workshops für die ganze Familie veranstaltet. Die Kolonie von Kormoranen und Graureihern ist eine der ältesten und größten in Litauen. Von der Aussichtsplattformkönnen Sie das laute Leben der Kolonie beobachten. Dort werden über 2.000 Kormorannester und etwa 500 Graureihernester gezählt. Der Aussichtsplatz auf dem Avinas-Berg befindet sich im Landschaftsschutzgebiet Juodkrante. Das ist der südliche Rand der Paraboldünen. Von hier aus bietet sich Blick auf das Naturschutzgebiet Nagliai im Süden, die Ostsee und das Kurische Haff an. Der Lehrpfad im Naturschutzgebiet Nagliai führt zu den Toten Dünen, die sich bis zu 9 km von Juodkrante nach Pervalka erstrecken. An dieser Stelle befinden sich 4 mit Sand bedeckte Dörfer Nagliai. Hier können Sie Fragmente des Bodens von jahrhundertealten Wäldern, beeindruckende vom Wind geformte Schluchten und Täler sehen und die einzigartige Flora und Fauna kennenlernen. Die Dünen bieten einen herrlichen Blick auf das Haff und die Ostsee. Der 14Meter hohe Leuchtturm von Pervalka (anders auch Žirgai-Horn genannt) wurde 1900 vor Birštvynas-Horn erbaut und ist der dem einzige Leuchtturm Litauens auf einer künstlichen Insel. Liudvikas-Rėza-Denkmal (Ludwig-Rhesa-Denkmal) ist eine 7 Meter hohe Skulptur aus Eiche, die vom Künstler Eduardas Jonušas geschaffen wurde. Es steht auf der Skirpstas-Düne. Blick von Liudvikas Rėza ist auf das mit dem Sand zugeschüttete Heimatdorf Karvaičiai gerichtet. Auf demDenkmal sind einige Zeilen seines Gedichts “Das versunkene Dorf” eingraviert. Auf dem ethnografischen Friedhof von Preila am Fuße der Düne ruhen die Einwohner von Preila. Dort sind die alten Grabmäler aus Holz – die Kurenbretter (lit. krikštai) – erhalten geblieben. Die mit Bergkiefern bepflanzte Vecekrug-Düne ist mit 67,2 Metern der höchste Aussichtspunkt der Kurischen Nehrung, von dem aus sich ein wunderbares Panorama auf das Kurische Haff, die Ostsee und die am Bulvikis-Horn breiter gewordene Kurische Nehrung öffnet. Bulvikis-Horn ist mit 3,8 km der breiteste Ort der Halbinsel. Von hier aus öffnet sich ein großartiges Panorama auf das Kurische Haff und das andere Haffufer. Hier stehen den Touristen ein Rastpunkt und ein Turm für Vogelbeobachtung zur Verfügung. Das Thomas-Mann Museum befindet sich im Sommerhaus des Schriftstellers, wo er zusammen mit seiner Familie drei Sommer (1930-1932) verbracht hat. Im Museum findet eine Ausstellung zum Andenken an Thomas Mann statt. Außerdem entwickelt hier das Kulturzentrum seine Tätigkeit. Im Salon des Museums finden Kammerkonzerte, literarische Treffen, Seminare und Veranstaltungen des internationalen Thomas-Mann- Festivals statt. Der nahe gelegene Aussichtsplatz bietet einen malerischen Blick auf das Haff. Das Historische Museum der Kurischen Nehrung präsentiert das traditionelle Gewerbe der Einheimischen (Fischerei, Krähenfang) und die Geschichte des Landes von der Steinzeit bis zur Gegenwart. Die evangelisch-lutherische Kirche von Nida wurde 1888 erbaut. Das Gebäude aus rotem Backstein im neugotischen Stil ist erhalten geblieben, obwohl es während der Sowjetzeit vernichtet wurde. Das Gebäude wurde durch Gründung des historischen Museums gerettet. 1988 wurde die Kirche an die evangelisch-lutherische Gemeinde zurückgegeben. Bernsteingalierie und Museum von Virginija und Kazimieras Mizgiriai präsentiertdenBesucherndieGeschichtederBernsteinbildung,Einschlüsse,Farbenvielfalt und Verarbeitungsmethoden von Bernstein. Hier wird der rekonstruierte Teil des Bernsteinschatzes Juodkrante ausgestellt. Sie können den originellen Bernsteinschmuck sehen und kaufen. Auf dem kleinen Friedhof an der Kreuzung der Landstraße Nida - Smiltynė mit der G.D. Kuverto-Straße befindet sich das Denkmal für Georg David Kuwert , das 1864 erbaut wurde. Dieser Mann hat seit 1825 die Bepflanzung der Dünen geleitet und somit einen Beitrag zum Schutz von Nida gegen Sand geleistet. Der ethnografische Friedhof von Nida aus dem 19.- 20 Jh. ist für Grabmäler aus Holz berühmt. Die sog. Kurenbretter, Kurenkreuze wurden in alten Friedhöfen amHaff aufgestellt und sind dank des Künstlers Eduardas Jonušas erhalten geblieben. Seit 2009 steht auf dem Damm in Nida das Vytautas-Kernagis-Denkmal . Es wurde zum Andenken an den Barden, Schauspieler, Regisseur, Fernsehmoderator, Sänger und Dichter errichtet. Der Bildhauer ist Romualdas Kvintas. Die Entstehung von Kurenwimpeln in den Segelbooten der Kurischen Nehrung hängt mit der Regelung der Fischerei in Ostpreußen zusammen. 1844 Fischereiinspektor E. Berbom entwickelte ein System zur Kennzeichnung der Boote. Jedes Boot musste ein dem Dorf zugewiesenes Schild anbringen, das die Fischer zu einemWimpel verwandelten. Schließlich begannen die Fischer, sie mit Holzschnitzereien und traditionellen Farben zu dekorieren. Die Kurenwimpelausstellung befindet sich in Nida am Haffufer. Das ethnografische Fischergehöft befindet sich in Nida und stellt den Besuchern das Fischerleben im 19. - 20. Jh. vor. Hier werden Möbel, Haushaltsgegenstände, Werkzeug und die alten Boote – die Kurenkkähne – ausgestellt. Hier finden auch Workshops und Kurse statt. Die Architekten Algimantas Zaviša und Ričardas Krištopavičius haben einen Plan der römisch-katholischen Kirche von Nida entworfen. Die 2003 gebaute Kirche zeichnet sich durch einen weißen filigranen Turm mit einem Kreuz und einer Glocke aus, die über das traditionelle Schilfrohrdach ragen. Der Kirchenturm ist von allen Seiten von Nida sichtbar. Der heutige Leuchtturm Nida ist ein zylindrischer Turm aus Stahlbeton mit horizontalen roten und weißen Streifen, der an der Stelle des ehemaligen Leuchtturms errichtet wurde. Die Höhe des Leuchtturms beträgt 29,3 Meter, er steht auf dem 52 Meter hohen Urbas-Berg. Der Leuchtturm sendet weiße Lichtsignale aus, die in der Ostsee und im Haff in einer Entfernung von ca. 41 km sichtbar sind. 2014 wurde im Tal der Stille die fast 5 Meter hohe Eichenskulptur, die den „Neringas Stuhl“ darstellt, errichtet. Das Kunstwerk bezieht sich auf die Legende von der Riesin Neringa. Laut Legende habe Neringa die Halbinsel aus Sand aufgeschüttet. Der Bildhauer ist Albertas Danilevičius. Der meistbesuchte Ort an der Kurischen Nehrung ist die Parnidis-Düne mit Sonnenuhr-Kalender . Der Schattenzeiger ist ein 13,8 Meter hoher Granitobelisk, von dem ein Schatten fällt und die Zeit zeigt. Es ist der einzige Ort in Litauen, an dem Sie sowohl Sonnenaufgänge vom Wasser als auch Sonnenuntergänge über der Ostsee beobachten können. Das Tal des Todes liegt südwestlich von der Parnidis-Düne. In diesem Tal wurde 1870 – 1872 der Lager der französischen Kriegsgefangenen eingerichtet. Nachdem einige von ihnen an Krankheiten gestorben waren und hier im Lager beigesetzt wurden, wurde das Tal das Tal des Todes genannt. Die ehemalige Segelfliegerschule war von 1933 bis 1939 in Nida tätig. Mehr als 500 Segelflugzeugpiloten aus verschiedenen Ländern wurden hier ausgebildet. Auf dem Fundament der Flugzeughalle wurde 1978 ein Bogen errichtet, um den Standort der Segelfliegerschule zu kennzeichnen. 1998 wurde ein Gedenkstein zum Andenken an die litauischen und deutschen Segelflieger enthüllt. Der Nachlass des Künstlers Eduardas Jonušas wird im Haus von Eduardas Jonušas präsentiert. Die von ihm zusammengestellten Ausstellungen (Gemälde, Exponate) stehen den Bewohnern und Gästen von Neringa zur Verfügung. 20 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 21 22 23 24 25 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 26 Wir wünschen Ihnen eine eindrucksvolle und interessante Radwanderung durch die Kurische Nehrung! Kultur- und Tourismusinformationszentrum “Agila” in Nida www.visitneringa.com Fahrradtour durch die Kurische Nehrung FAHRE UND ERKENNE

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